Touren nach Siena und San Gimignano, Touren nach Montalcino und Pienza, Touren nach Florenz und Touren nach Arezzo und Cortona

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Städtetouren in der Toskana

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TOUREN SIENA UND SAN GIMIGNANO

Das Ultimo Mulino ist das ideale Hotel, um die Schönheiten dieser herrlichen Landschaft der Toskana zu erforschen. Das Hotel liegt nur 25 Autominuten von Siena, eine der schönsten Städte Italiens, die im Reiseprogram eines Chiantiaufenthaltes nicht fehlen darf.

Siena ist mit seiner einzigartigen, perfekt erhaltenen Architektur aus dem Mittelalter für jeden Kunstliebhaber ein Muss. Überhaupt wird jeder Besucher von dieser schönen Stadt fasziniert sein. Kleine versteckte Plätze, im 14. und 15. Jahrhundert errichtete Palazzi und vieles mehr, es gibt immer einen Grund stehen zu bleiben. Das Stadtzentrum ist autofrei und dies macht den Stadtbummel zu einem noch schöneren Erlebnis, bei dem man sich wirklich in die Atmosphäre des Mittelalter zurückversetzt fühlen kann. Bei einem Siena-Besuch darf natürlich die Piazza del Campo mit ihrer muschelförmigen Anlage, die auch heute noch den Mittelpunkt der Stadt bildet, nicht ausgelassen werden: dort findet das berühmte Pferderennen, der Palio, statt. Auf dem Platz befindet sich die Fonte Gaia, einzigartig wegen ihrer rechteckigen Form und der prächtigen Reliefs in der Wand. Ebenfalls an der Piazza del Campo liegt der bekannte Turm Torre del Mangia und der Palazzo Pubblico. Der 1848 errichtete Turm misst 102 m Höhe und bietet einen herrlichen Blick über die Stadt und die Landschaft in der Umgebung. Der zwischen 1297 und 1342 erbaute Palazzo Pubblico ist ein Beispiel für die Architektur der klassischen Gotik in der Toskana. Überaus sehenswert auch der Dom oder die Kathedrale: ein herrliches Bauwerk in einem Stilmix zwischen Gotik und Romanik mit weiß-grüner Marmorverkleidung. Im Innenraum sind Werke vieler berühmter Künstler zu bewundern, darunter auch Donatello, Pisano und Arnolfo di Cambio. Besonderes Augenmerk gebührt dem Marmorfußboden, an dem viele Künstler mitgewirkt haben.

San Gimignano liegt mit der typischen Skyline seiner Türme auf einem Hügel auf 334 Seehöhe, der das Elsatal dominiert. Wegen der charakteristischen mittelalterlichen Architektur seiner Altstadt wurde es von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Ort San Gimignano bewahrt trotz einiger Umbauten aus dem 19./20. Jahrhundert perfekt das Aussehen aus dem 13.-14. Jahrhundert und ist europaweit eines der besten Beispiele für die urbane Struktur während der Zeit der Kommunen. San Gimignano ist berühmt wegen seiner sechzehn Türme aus dem Mittelalter, die es noch heute aus der Ferne erkennbar machen. Der älteste ist der 51 Meter hohe Torre del Podestà, Rognosa genannt, der höchste der Torre Grossa mit 54 Metern. Sehenswert auch der Palazzo Comunale oder Palazzo Nuovo del Podestà: einst Sitz des Stadtvoigtes beherbergt er jetzt das Stadtmuseum und die Pinakothek mit Meisterwerken von Künstlern wie Pinturicchio, Benozzo Gozzoli, Filippino Lippi, Domenico di Michelino, Pier Francesco Fiorentino, usw. Ebenfalls im Palazzo Comunale kann man den Dante-Saal mit einer Maestà von Lippo Memmi besichtigen und auf den Torre Grossa hinaufsteigen.

Touren Siena und San Gimignano 1 Touren Siena und San Gimignano 2 Touren Siena und San Gimignano 3

TOUREN MONTALCINO UND PIENZA

Auf einem bezaubernden 564 Meter hohen Hügel bewahrt Montalcino unverändert den Charme eines alten Dorfes aus dem Mittelalter. Glücklicherweise liegt es inmitten einer der wichtigsten Weinanbaugebiete, das wegen seiner mit Sangiovese-Reben bepflanzten Weingärten gerühmt wird, aus denen der VIP unter den Weinen, der Brunello di Montalcino, produziert wird, sowie zwei DOC-Weine: der Rosso di Montalcino und der S.Antimo. Bei einem Spaziergang durch die Stadt können zahlreiche architektonische Werke aus dem Mittelalter besichtigt werden: die Stadtmauer mit ihren Originalstadttoren und den Resten der Wachtürme, der Palazzo Comunale (öffentliches Gebäude mit der typischen Architektur zu Ende des 13. Jahrhunderts), die Loggiati di Piazza del Popolo (mit den Bögen aus dem 14. und 15. Jahrhundert), die Kathedrale im neoklassischen Stil (auf einer alten Landkirche aus dem 11. Jahrhundert errichtet), das Heiligtum der Madonna del Soccorso (im 17. Jahrhundert auf einer Kirche aus dem 15. Jahrhundert erbaut), die Kirche Sant'Egidio (die Kirche der Sieneser, aus dem 14. Jahrhundert), und die wunderschönen Kirchen aus dem 14. Jahrhundert Sant'Agostino (mit Fresken der Sieneser Schule des 14. Jahrhunderts) und San Francesco mit ihren angeschlossenen Klöstern und Kreuzgängen.

Die Geschichte von Pienza ist eng mit Enea Silvio Piccolomini verbunden, der am 18. Oktober 1405 in Pienza geboren wurde und dann 1458 mit dem Namen Pius II. Papst wurde. Als großer Humanist wollte Pius II. seinen Geburtsort Pienza (Corsignano) aus einem kleinen mittelalterlichen Dorf – das alte Castello di Corsignano wird 828 zum ersten Mal erwähnt - in eine päpstliche Residenz im Renaissance-Stil verwandeln. Die ganze Stadt „dreht“ sich um die Piazza Pio II mit dem Dom und den prächtigen Renaissance-Bauten:
- die Kathedrale dell’Assunta: beim Entwurf der Kathedrale ließ sich Rossellino von der Tradition der italienischen Gotik inspirieren.
- der Palazzo Piccolomini: in Anlehnung an den Palazzo Rucellai in Florenz war der Palazzo Piccolomini die päpstliche Residenz. Heute befindet sich dort ein Museum, in dem viele interessante Familienerbstücke der Familie Piccolomini bewahrt werden. Wunderschön die Loggia, die auf einen hängenden Garten geht, und ein Innenhof mit Bogengängen.
- der Palazzo Comunale: aus Travertin über einem schon vorher existierenden Portikus errichtet. Im Ratssaal befindet sich ein schönes Fresko eines unbekannten Malers der sienesischen Schule aus dem 15. Jahrhundert.
- der Palazzo degli Ammannati: an der Ecke Piazza Pio II und dem Corso Rossellino gelegen wurde der Palazzo degli Ammannati kürzlich restauriert und zeigt zahlreiche päpstliche Wappen, die seine Wände zieren.

Touren Montalcino und Pienza 1 Touren Montalcino und Pienza 2 Touren Montalcino und Pienza 3

TOUREN FLORENZ

Die Gründung von Florenz geht auf die Etruskerzeit zurück, es entstand 200 v. Chr. als Kolonie der damals bedeutenderen Stadt Fiesole. Während der Zeit des Römischen Reichs (Florentia) wurde es eine römische Kolonie zur Kontrolle der Via Flaminia, aber die wirkliche kulturelle, sprachliche, soziopolitische und künstlerische Entwicklung fand im 14. und 15. Jahrhundert statt. In jener Zeit hat Florenz den Fortschritt der italienischen Kultur dank des Humanismus und der Renaissance stark geprägt. Der bedeutendste Dichter, der in der Hauptstadt der Toskana geboren wurde und dort gelebt hat, ist zweifellos Dante Alighieri.

Die Stadt liegt in Mittelitalien in einem weiten Tal, das von Hügeln und Bergen umgeben ist, und ist heute mit seinen ca. 400.000 Einwohnern die Hauptstadt der Region Toskana. In nur 30 Minuten kann man die Altstadt zu Fuß durchqueren. Im Herzen der Stadt liegen die meisten Sehenswürdigkeiten, weswegen man weder ein Auto noch öffentliche Verkehrsmittel braucht, um die Stadt zu erkunden. Florenz wird von je her als Wiege der italienischen Renaissance-Kunst betrachtet. Dank großer Künstler wie Leonardo da Vinci, Caravaggio, Michelangelo, Raffaello strahlt es eine Atmosphäre aus, die noch stark an die eine Stadt aus dem Spätmittelalter erinnert. Florenz ist nach Rom die bedeutendste Kunststadt Italiens; aus genau diesem Grund besuchen jährlich mehr als 11 Millionen Touristen aus aller Welt die Stadt. Unter den wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist zweifelsohne eins der berühmtesten Museen der Welt zu nennen: die Uffizien. In den Gassen der Altstadt kann man noch die Atmosphäre der Vergangenheit erleben, Düfte und Farben der unverfälschten Produkte von einst in sich aufnehmen, die Poesie des Lebens, die von Dichtern und Schriftstellern besungen wurde, die Florenz in ihren Werken zitierten.

Florenz ist die Stadt der Renaissance und der italienischen Kunst und dank seines Kunsterbes eine der meistbesuchten Städte der Welt. Die Hauptstadt der Toskana bietet einzigartige Sehenswürdigkeiten:
- Piazza della Signoria: bildet das Herz der Stadt, von hier aus erreicht man die wichtigsten Museen, den Ponte Vecchio, und die bedeutendsten florentinischen Kirchen. Der Platz ist von den wichtigsten Palazzi der Stadt umstanden.
- Palazzo Vecchio: liegt an der Piazza della Signoria und ist heute das Rathaus der Kommune Florenz, einst war er die Residenz der Familie Medici.
- Ponte Vecchio: ist die älteste Brücke von Florenz und die einzige, die während des 2. Weltkriegs nicht Opfer der Bomben wurde. Heute genießt sie Weltruf wegen der Juwelierläden und wird täglich von Tausenden Touristen überquert, die sich den eindrucksvollen Blick auf die Stadt, den man von dort genießt, nicht entgehen lassen wollen. Nur ein Panorama ist noch romantischer, das vom Piazzale Michelangelo auf der anderen Arnoseite.
- Palazzo Pitti: in der Nähe der Piazza della Signoria und des Ponte Vecchio wurde er 1457 von der Familie Pitti in Auftrag gegeben. Später wurde er dann Residenz der Familie Medici und ist heute Sitz bedeutender Museen wie die Galleria Palatina, die zahlreiche Werke der Maler Rubens, Caravaggio und Tiziano beherbergt.
- Die Uffizien: weltweit eines der bedeutendsten Mussen. Die Uffizien gehören zu den ersten Zielen, die die Touristen bei einer Stadtbesichtigung besuchen möchten. Das Museum befindet sich in einem Palast aus dem 16. Jahrhundert, der auf Wunsch von Cosimo I. dei Medici von Giorgio Vasari entworfen wurde, und präsentiert die Meisterwerke aller wichtigen Künstler der Renaissance und anderen Stilepochen wie Botticelli, Michelangelo, Leonardo, Caravaggio, Raffaello.
- Der Dom Santa Maria del Fiore: die Kathedrale befindet sich auf der gleichnamigen Piazza del Duomo in der Altstadt von Florenz. Sie wurde in verschiedenen Etappen ab 1296 errichtet, das Bauvorhaben fand im 15. Jahrhundert mit der herrlichen Kuppel des Architekten Brunelleschi einen vorläufigen Abschluss, innen befinden sich wertvolle Kunstwerke von Andrea del Castagno, Donatello , Paolo Uccello, Luca della Robbia.
- das Baptisterium San Giovanni: steht auf der Piazza del Duomo genau gegenüber dem Dom Santa Maria del Fiore. Im Innenraum ist das berühmte Fresko des Jüngsten Gerichts von Buffalmacco zu bewundern; diese Malerei inspirierte Michelangelo zu den Fresken der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. Das Baptisterium ist berühmt wegen der aus Gold geschmiedeten Paradiestür von Lorenzo Ghiberti aus dem 15. Jahrhundert.

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TOUREN AREZZO UND CORTONA

Arezzo liegt auf einem Hügel in der Ost-Toskana hinter den Bergen des Apennino Tosco-Romagnolo. Wie die Architektur der Stadt bezeugen kann, ist sie ältesten Ursprungs und war zunächst eine der größten Etruskerstädte und dann eine strategische Römerstadt. Der höhere Teil der Altstadt hat sich sein ganz klares mittelalterliches Stadtbild bewahrt und wird von der Kathedrale und der Fortezza Medicea dominiert. Die Kathedrale zeigt gotische Stileinflüsse und bewahrt in ihrem Inneren Meisterwerke wie die Magdalena von Piero della Francesca und die Glasfenster im Istoriat-Stil von Guillaume de Marcillat. Im Stadtzentrum veranschaulicht die Piazza Grande eine wahre Anthologie von Architekturstilen. Neben den mittelalterlichen Türmen erhebt sich das eindrucksvolle Loggiato Vasariano, eine der interessantesten architektonischen Werke der Renaissance; der Palazzo della Fraternità dei Laici und die Apsis der Pieve di Santa Maria ist ein gutes Beispiel für die Verschmelzung gotischer und Renaissance-Architektur. Die Piazza Grande wird am vorletzten Junisamstag und am ersten Septembersonntag Bühne für die Giostra del Saracino, ein Reitturnier mit Ursprung im Mittelalter. Auf dem Platz und in einem großen Teil des alten Stadtzentrums findet an jedem ersten Sonntag im Monat und dem Samstag davor ein Antiquitätenmarkt statt. Die Bacci-Kapelle in der Basilica di San Francesco beherbergt den prächtigen Freskenzyklus der Legende vom wahren Kreuz von Piero della Francesca, eines der ältesten Zeugnisse der italienischen Renaissance-Malerei. In der Kirche San Domenico mit ihrer einfachen einschiffigen Bauweise befindet sich das von Cimabue gemalte Kruzifix, ein Jugendwerk des Künstlers.

Cortona dominiert von 500 Meter Seehöhe aus das gesamte Chiana-Tal. Von dort verliert sich der Blick am Horizont und macht vielleicht den Gipfel des Monte Amiata aus. Die Stadt ist vollständig von einer Stadtmauer umgeben, die eine interessantes Element im Landschaftsbild, sowie ein archäologisch wertvolles Denkmal darstellt. Das mittelalterliche Aussehen von Gebäuden und Gassen verleihen der Stadt eine einladende Atmosphäre. Die Basilika Santa Margherita und das Franziskaner-Heiligtum Le Celle laden den Besucher dazu ein, Cortona von oben zu betrachten, und bieten eine nur wenige Schritte von der Altstadt entfernt liegende Route zwischen Kunst und Glauben. Spaziert man hingegen durch die Ruga Piana, der jetzigen Via Nazionale und einzigen Straße in der Ebene der Stadt, trifft man auf die Piazza della Repubblica, die dominiert wird vom mittelalterlichen Palazzo Comunale und vom Palazzo Casali, einst Residenz der Cortoneser Adelsfamilie und heute Sitz des Museo dell'Accademia Etrusca. Die Säle beherbergen eine interessante Sammlung archäologischer Fundstücke aus der Etrusker- und der Römerzeit. Im Norden der Stadt gegenüber der Kathedrale liegt das Diözesan-Museum, eine kleine Schatztruhe mit den Werken großer lokaler Künstler wie Luca Signorelli und eine der schönsten Verkündigungen des Beato Angelico. Außerhalb der Stadt, am Fuß des Hügels, befinden sich die Meloni I und II del Sodo, etruskische unteridische Grabbauten mit Gewölben aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. In Richtung Foiano della Chiana trifft man auf die Abtei Santa Maria a Farneta, die mit ihrer Krypta eine der ältesten Darstellungen der Aretiner Romanik ist. Ein Termin, den man nicht verpassen sollte, ist CortonAntiquaria, eine der interessantesten nationalen Antiquitätenmessen. Das Ereignis findet jedes Jahr in den Sälen der Palazzi Vagnotti und Casali aus dem 18. Jahrhundert statt, und zwar vom letzten Augustsamstag bis zum zweiten Septembersonntag.

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